Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen
 
  1. Geltungsbereich 
Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für den  Online- Erwerb von Eintrittskarten bzw. Gutscheinen für Veranstaltungen des Kletterwald Niederrhein.
             
Die AGB gelten für Verbraucher im Sinne von § 13 BGB gleichermaßen wie für Unternehmer i.S.v. § 14 BGB. Sofern einzelne Vorschriften lediglich auf Unternehmer Anwendung finden, ist dies an entsprechender Stelle ausdrücklich vermerkt.
 
Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden erkennt der Kletterwald Niederrhein nicht an, es sei denn, er hat zuvor schriftlich sein Einverständnis zur Geltung der abweichenden Bedingungen erklärt.
 
  1. Vertragsgegenstand
 
Vertragsgegenstand ist der Online-Verkauf von Eintrittskarten und Gutscheinen für Veranstaltungen des Kletterwald Niederrheins
 
  1.  
  2. Eintrittskarten
  3.  
 
Mit dem Kauf einer Eintrittskarte erwirbt der Kunde das Recht, zu einem bestimmten, festgelegten Termin die Kletteranlage des Veranstalters unter deren Aufsicht und Anleitung zu nutzen.
Die Nutzung umfasst eine zuvor durch geschultes Fachpersonal durchzuführende Einweisung des Kunden auf die Anlage.
 
  1.  
  2. Gutscheine
  3.  
 
Mit dem Kauf eines Gutscheins erwirbt der Kunde das Recht, gegen Vorlage des Gutscheins zu einem bestimmten, in Abstimmung mit dem Veranstalter noch festzulegenden Termin die Kletteranlage des Veranstalters unter deren Aufsicht und Anleitung zu nutzen.
Die Nutzung umfasst eine zuvor durch geschultes Fachpersonal durchzuführende Einweisung des Kunden auf die Anlage.
 
Der Gutschein ist ausschließlich zur Verrechnung auf die Leistung bestimmt. Eine Auszahlung des Wertes ist nicht möglich.
 
  1.  
  2. Vertragspartner
  3.  
 
Vertragspartner ist der Kletterwald Niederrhein als Veranstalter der jeweiligen Veranstaltung.
 
Ansprüche auf Vertragserfüllung oder Pflichtverletzung sind daher ausschließlich an den Kletterwald Niederrhein zu richten.
 
  1.  
  2. Vertragsschluss
  3.  
 
  1.  
  2. Angebot
  3.  
 
Der Kunde durchläuft das Online- Menü des Veranstalters, indem er sich durch den virtuellen Bestellvorgang klickt und dabei die Anzahl der von ihm gewünschten Eintrittskarten bezw. Gutscheine in den Warenkorb verfügt.
 
Nach Angaben seiner persönlichen Daten sowie der gewünschten Zahlungsweise akzeptiert der Kunde die AGB des Veranstalters und klickt schließlich auf den Befehl „Bestellen“.
 
Mit Abgabe dieser Erklärung unterbreitet der Kunde dem Veranstalter ein verbindliches Angebot zum Vertragsabschluss.
 
Nimmt der Veranstalter seinerseits das Angebot an, kommt der Vertrag zu Stande und verpflichtet den Kunden zur Abnahme der bestellten Karten sowie deren vertragsgemäßer Bezahlung.
 
  1.  
  2. Annahme
  3.  
 
Der Veranstalter nimmt das Angebot des Kunden an, indem er ihm eine E-Mail zusendet, in der die Bestellnummer und der Name des Kunden enthalten sind.
 
Bloße Bestätigungen über den Eingang der Bestellung oder Informationen anderen Inhalts stellen keine Angebotsannahme dar, sondern dienen lediglich der Unterrichtung des Kunden.
 
Die in der E-Mail enthaltenen Daten sind an der Kasse zur Abholung der
Eintrittskarten/Gutscheine vorzulegen.
 
  1.  
  2. Widerrufs- und Rückgaberecht
  3.  
 
  1.  
  2. Eintrittskarten
  3.  
 
Bei der Bestellung von termingebundenen Eintrittskarten besteht für den Kunden kein Widerrufs- oder Rückgaberecht, da die Vorschriften über Fernabsatzgeschäfte gem. § 312 b Abs. 3 Nr. 6 BGB auf Verträge über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich terminierter Freizeitveranstaltungen keine Anwendung finden.
 
Die Bestellung von Eintrittskarten ist damit unmittelbar nach ihrer Bestätigung durch den Veranstalter bindend und verpflichtet den Kunden zu Abnahme und Zahlung.
 
  1.  
  2. Gutscheine
  3.  
 
Bei der Online- Bestellung nicht termingebundener Veranstaltungsgutscheine handelt es sich um Fernabsatzverträge im Sinne von § 312 b BGB.
 
Sofern der Kunde Verbraucher ist, kann er daher seine Vertragserklärung ohne Angabe von Gründen innerhalb von zwei Wochen nach Zu-Stande-Kommen des Vertrages widerrufen.
 
Die Widerrufserklärung muss in Textform abgegeben werden, wobei es ausreicht, wenn der Kunde sie per Brief, Fax oder E-Mail an den Veranstalter sendet.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die nachweislich rechtzeitige Absendung der Erklärung.
 
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und gegebenenfalls gezogene Nutzungen herauszugeben.
 
Der Kunde hat daher dem Veranstalter postalisch empfangende Gutscheine zurückzusenden, der Veranstalter hat dem Kunden das dafür empfangene Entgelt zurückzuerstatten.
 
Sofern dem Kunden eine Rückgabe des Gutscheins nicht möglich ist, wird ihm auch der dafür geleistete Kaufpreis nicht zurückerstattet.
 
  1.  
  2. Ermäßigungsnachweise
  3.  
 
Ermäßigungsnachweise wie z.B. Studentenausweise und Personalausweise sind an der Einlasskontrolle dem Veranstalter vorzuweisen.
Wird ein zur Ermäßigung berechtigender Nachweis nicht vorgelegt, so hat der Kunde an der Veranstaltungskasse die Differenz aus dem Vollpreis der Eintrittskarte und dem ermäßigten Preis zu bezahlen, um zutrittsberechtigt zu sein.
 
  1.  
  2. Zahlung
  3.  
 
Zahlungen können grundsätzlich per Lastschrifteinzug, Kreditkarte oder PayPal erfolgen.
 
Der Gesamtpreis der Bestellung inklusive eventuell entstehender Zustellgebühren ist mit Vertragsabschluss sofort zur Zahlung fällig.
 
  1.  
  2. Rückbelastung von Zahlungen
  3.  
 
Sofern dem Veranstalter eine Zahlung rückbelastet wird (z.B. wegen fehlender Kontodeckung), hat der Veranstalter Anspruch auf sofortige Rücksendung der bestellten Eintrittskarten bezw. Gutscheine.
 
Der Kunde hat dem Veranstalter jedweden Schaden zu ersetzen, der aus der Rückbelastung entsteht.
 
In jedem Falle hat der Kunde die entstandenen Bankgebühren sowie eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 8,00 Euro pro Rückbelastung an den Veranstalter zu entrichten.
 
Sollte dem Veranstalter im Einzelfall nachweislich lediglich ein geringerer Schaden entstanden sein, ist der Kunde zum Ersatz des geringeren Schadens verpflichtet.
 
  1.  
  2. Preise
  3.  
 
  1.  
  2. Eintrittskarten
  3.  
 
Die im Internet angebotenen Preise für Eintrittskarten verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer zuzüglich einer Systemgebühr.
 
  1.  
  2. Gutscheine
  3.  
 
Die im Internet angebotenen Preise für Gutscheine verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
 
  1.  
  2. Zustellung
  3.  
 
Die Zustellung an den Kunden wird mit dem Zeitpunkt des Eingangs der Zahlung durch die Veranstalterin in die Wege geleitet.
 
Bei einem Verlust der bestellten Eintrittskarten oder Gutscheine auf dem Zustellwege stellt der Veranstalter dem Kunden Ersatzkarten aus.
Sofern ein Ersatz aufgrund Zeitablaufs oder anderer Umstände nicht möglich ist, erstattet der Veranstalter dem Kunden den Auftragswert der verlorenen Karten.
 
Das Vorstehende gilt nicht, wenn der Kunde Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist. Die Gefahr des zufälligen Untergangs der Karten geht in diesem Falle mit Übergabe an das Transportunternehmen auf den Unternehmer über.
Der Veranstalter ist bei einem Verlust der Karten auf dem Transportwege nicht zum Ersatz der Karten bezw. zur Erstattung des Auftragswertes an den Unternehmer verpflichtet.
 
  1.  
  2. Ausfall der Veranstaltung
  3.  
 
  1.  
  2. Absage durch den Veranstalter
  3.  
 
Sofern die von dem Kunden gebuchte und bezahlte Veranstaltung auf dem Betriebsgelände des Veranstalters durch den Veranstalter aus Gründen abgesagt wird, die in den Verantwortungsbereich des Veranstalters fallen, hat der Kunde Anspruch auf Erstattung des von ihm gezahlten Kaufpreises nebst den daneben ggf. angefallenen Gebühren.
 
Ein solcher Grund liegt beispielsweise dann vor, wenn dem Veranstalter der Betrieb der Kletteranlage aufgrund von Wartungsmängeln an der Anlage oder Ausfällen im Personalbereich vorübergehend nicht oder nur eingeschränkt möglich ist.
 
  1.  
  2. Ausfall der Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt
  3.  
 
Sofern die von dem Kunden gebuchte und bezahlte Veranstaltung auf dem Betriebsgelände des Veranstalters durch den Veranstalter vor Beginn der Veranstaltung aus Gründen abgesagt wird, die nicht in den Verantwortungsbereich der Veranstalterin fallen, hat der Kunde einen Anspruch auf Kostenerstattung.
 
Ein solcher Grund liegt beispielsweise dann vor, wenn die Witterungsverhältnisse einen Betrieb der Kletteranlage aus Sicherheitsgründen nicht zulassen; dies ist z.B. der Fall bei Gewitter oder Sturm.
 
Es obliegt dabei ausschließlich dem Veranstalter, im Einzelfall darüber zu entscheiden, ob Veranstaltungen unter den gegebenen Witterungsverhältnissen durchgeführt werden können oder nicht.
 
Der Kunde hat keinen Anspruch auf Kostenerstattung, wenn mit der Veranstaltung bereits begonnen worden war, wenn diese also aus den vorstehend genannten Gründen abgebrochen werden muss.
 
11.3. Absage durch den Kunden
 
Sofern die von dem Kunden gebuchte und bezahlte Veranstaltung durch ihn selbst abgesagt oder nicht angetreten wird, besteht kein Anspruch auf Kostenerstattung.
 
12. Sicherheit
 
Jeder Teilnehmer hat vor Betreten des Kletterwaldes an der praktischen und theoretischen Einweisung durch das Sicherheitspersonal teilzunehmen.
 
Sämtlichen Anweisungen und Entscheidungen des Personals ist unbedingt Folge zu leisten. Bei Zuwiderhandlungen durch einzelne Teilnehmer behält sich der Veranstalter, vertreten durch das vor Ort befindliche Sicherheitspersonal, vor, die betreffenden Teilnehmer unverzüglich von der weiteren Veranstaltung auszuschließen.
 
Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht für den betreffenden Teilnehmer in derartigen Fällen nicht.
 
Die Teilnehmer haben sich vor Betreten des Parcours sämtlicher Gegenstände zu entledigen, die durch ein Herabfallen sie selbst oder andere verletzen könnten. Dies gilt unter anderem für Kameras, Mobiltelefone, Getränkeflaschen, Schlüsse et cetera.
 
Der Konsum von Alkohol auf dem Parcours ist strikt untersagt. Auf dem gesamten Parcours gilt absolutes Rauchverbot.
 
Das Sicherheitspersonal ist berechtigt, einzelne Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen, bzw. eine Veranstaltung vollständig abzubrechen, wenn es den Eindruck hat, dass einzelne Teilnehmer oder sämtliche Teilnehmer der Gruppe alkoholisiert sind.
             
13. Teilnahmevoraussetzungen
 
Sämtliche Teilnehmer müssen mindestens sechs Jahre alt sein.
 
Kinder bis 14 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden, andernfalls ist ihnen der Zutritt verwehrt.
 
Sofern bei einem Teilnehmer physische Beeinträchtigungen vorliegen, die seine Bewegung im Kletterparcours einschränken oder beeinträchtigen könnten, ist das Sicherheitspersonal vorher auf diesen Umstand aufmerksam zu machen.
 
Sofern bei einem Teilnehmer physische oder psychische Beeinträchtigungen vorliegen, die seine Teilnahme zu einer Gefahr für sich selbst oder Dritte werden lassen könnten, ist ihm die Teilnahme untersagt.
Entsprechenden Weisungen durch das Sicherheitspersonal hat der Teilnehmer uneingeschränkt Folge zu leisten.
 
  1.  
  2. Haftung
  3.  
 
Der Veranstalter haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen für Personenschäden.
 
Für Sach- und Vermögensschäden haftet der Veranstalter nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit ihrer Erfüllungsgehilfen.
 
Der Veranstalter haftet nicht für den Verlust von Eigentum beziehungsweise den Diebstahl oder die Beschädigung des Eigentums der Teilnehmer, wenn sie von Dritten begangen werden.
 
  1.  
  2. Datenschutz
  3.  
 
Der Veranstalter erhebt und speichert lediglich die Daten, die für die Verarbeitung der Kundenaufträge erforderlich sind. 
Der Veranstalter versichert, dass zu keiner Zeit personenbezogene Daten der Kunden an Dritte herausgegeben werden, bzw. Dritten der Zugriff auf derartige Daten gewährt wird.
 
  1.  
  2. Erfüllungsort/Gerichtsstand
  3.  
 
Sofern es sich bei dem Kunden um einen Unternehmer im Sinne von § 14 BGB handelt, ist der Sitz des Veranstalters der Gerichtsstand.
 
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland; die Geltung des UN-Kaufrechts ist ausgeschlossen.
 
  1.  
  2. Salvatorische Klausel
  3.  
 
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder unwirksam werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Klausel tritt dispositives Recht.
 
 
Stand: März 2016